
Dachdeckerbetrieb Schramm · Dach, Spengler und Zimmerei aus einer Hand
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Dachdeckerbetrieb Schramm · Dach, Spengler und Zimmerei aus einer Hand
Energetische Dachsanierung nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz

Dachdeckerbetrieb SchrammDach, Spengler und Zimmerei seit 2010 · Ihr Ansprechpartner: Maximilian Gohl

Ihr Dachdecker für Langen
Dachdeckerbetrieb Schramm
Dach, Spengler und Zimmerei aus einer Hand, seit 2010 im Rhein-Main-Gebiet. Beratung und Aufmaß bei Ihnen vor Ort in Langen und Umgebung.
Ihr AnsprechpartnerMaximilian Gohl, Geschäftsführer
Ein ungedämmtes Dach verliert viel Heizwärme. Als Dachdeckerbetrieb Schramm planen und führen wir die Dachdämmung Langen für Steildächer, Flachdächer und oberste Geschossdecken fachgerecht aus. Wir setzen Zwischensparren-, Aufsparren- und Untersparrendämmung sowie die Dämmung der obersten Geschossdecke nach GModG § 35 um und stimmen Termine vor Ort in Langen nach Absprache ab.
Stellen Sie jetzt Ihre unverbindliche Anfrage für einen Vor-Ort-Termin in Langen und Umgebung.
Unverbindliche AnfrageIhr Ansprechpartner: Maximilian Gohl, Dachdeckerbetrieb Schramm
Warum wir
Steigende Energiepreise und die gesetzliche Pflicht zur Dämmung der obersten Geschossdecke nach GModG § 35 machen eine energetische Sanierung in Langen (Hessen) dringend. Eine gute Dämmung senkt Heizkosten und erhöht den Wohnkomfort - im Winter wie im Sommer. Viele ältere Häuser verfügen noch über einen Dämmstandard, der unter den heutigen Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes liegt.
Die Dämmung verbessert den Wohnkomfort im Sommer und Winter. Gerade in ausgebauten Dachgeschossen macht sich das unmittelbar bemerkbar: Im Winter bleibt die Wärme im Raum, im Sommer heizt sich das Dach weniger stark auf. Darüber hinaus kann eine Dachdämmung den Wert einer Immobilie steigern, weil der energetische Zustand bei Verkauf oder Vermietung eine immer wichtigere Rolle spielt.
Eine fachgerechte Wärmedämmung am Dach erleichtert zudem spätere Sanierungen und bereitet das Gebäude auf moderne Anlagentechnik wie eine Wärmepumpe vor. Wer jetzt in die Dämmung investiert, profitiert von geringeren Heizkosten, besserem sommerlichem Wärmeschutz und langfristigem Werterhalt der Immobilie in Langen.


Warum wir
Als Dachdeckerbetrieb Schramm vereinbaren wir einen Vor-Ort-Termin in Langen, nehmen den Bestand auf und erarbeiten ein individuelles Dämmkonzept. Dabei berücksichtigen wir die Dachkonstruktion, den gewünschten Nutzungsgrad und die geltenden Vorschriften. Unsere Arbeit umfasst Dachdämmung, Eindeckung, Spengler- und Zimmereiarbeiten - alles aufeinander abgestimmt, ein Ansprechpartner.
Alles aus einer Hand: Dämmung, Eindeckung, Spengler- und Zimmereiarbeiten abgestimmt in einem Betrieb, ohne Schnittstellen zu anderen Gewerken.
Planung nach GModG und ZVDH-Regelwerk, inklusive sommerlichem Wärmeschutz für das ausgebaute Dachgeschoss.
Sorgfältige Detailausführung bei Anschlüssen, Durchdringungen und Luftdichtheit, um Wärmebrücken und Feuchteschäden zu vermeiden.
Individuelle Lösungen für bewohnte Dachgeschosse, Mietshäuser und Einfamilienhäuser in allen Wohngebieten von Langen - von der Altstadt bis Steinberg.
Leistungen
Die Dachdämmung hängt von der Dachkonstruktion ab. Beim Steildach stehen drei Hauptvarianten zur Auswahl: Zwischensparren-, Aufsparren- und Untersparrendämmung. Dazu kommt die Dämmung der obersten Geschossdecke nach GModG § 35 für nicht ausgebaute Dachräume. Wir planen je nach Nutzung - kalter Spitzboden, ausgebautes Dachgeschoss oder denkmalgeschütztes Gebäude in der Altstadt - die passende Lösung.
Die Zwischensparrendämmung ist kostengünstig und häufig von innen umsetzbar. Sie eignet sich besonders, wenn das Dachgeschoss bereits bewohnt ist und die Eindeckung noch intakt ist. Dabei wird der Dämmstoff zwischen den Sparren eingebracht, auf der Raumseite eine Dampfbremse verlegt und alle Anschlüsse an Gauben, Dachfenster und Ortgänge sorgfältig luftdicht ausgeführt. Ziel ist ein U-Wert, der die Anforderungen nach GModG Anlage 7 erfüllt. Die Einhaltung des maximalen U-Werts von 0,24 W/(m²K) ist gesetzlich vorgeschrieben. Als Dämmstoffe kommen zum Beispiel Mineralwolle oder Holzfaser zum Einsatz - die Auswahl treffen wir projektbezogen nach Wärmeleitfähigkeit, Brandschutz und Schallschutz.
Aufsparrendämmung ist eine der effizientesten Dämmmethoden. Sie wird typischerweise eingesetzt, wenn die Eindeckung ohnehin erneuert wird. Die durchgehende Dämmschicht liegt oberhalb der Sparren, wodurch Wärmebrücken an den Sparren nahezu vollständig entfallen und sehr gute U-Werte nach GModG Anlage 7 erreicht werden. Die Innenräume bleiben bei dieser Variante weitgehend unberührt, was bei bewohnten Dachgeschossen ein wesentlicher Vorteil ist. Wir planen Unterdach, Konterlattung, Eindeckung und die Anschlüsse an Traufe und Giebel nach den Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH-Regelwerk). Statische Aspekte fließen dabei von Anfang an in die Planung ein.
Die Kombination von Dämmmethoden kann notwendig sein, um modernem Energiestandard zu entsprechen. Deshalb setzen wir die Untersparrendämmung meist ergänzend ein, wenn die vorhandene Sparrenhöhe für die gewünschten U-Werte nicht ausreicht. Die zusätzliche Dämmschicht wird unterhalb der Sparren angebracht und reduziert den Wärmebrückeneinfluss über die Sparren. Der Aufbau umfasst eine Installationsebene mit Beplankung und eine exakt abgeklebte Luftdichtheitsschicht. Raumhöhe und vorhandene Leitungsführung besprechen wir im Planungsgespräch, damit der verfügbare Wohnraum optimal genutzt wird.
Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist wirtschaftlich sinnvoll, wenn der Dachboden ungenutzt bleibt. Nach GModG § 35 besteht eine Pflicht zur Dämmung der zugänglichen, ungedämmten obersten Geschossdecke über beheizten Räumen. Das betrifft in Langen besonders Gebäude, bei denen der Dachraum kalt bleiben soll. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern, die der Eigentümer am 01.02.2002 selbst bewohnt hat, greift die Pflicht erst zwei Jahre nach einem Eigentümerwechsel. Je nach Anforderung führen wir eine begehbare Dämmung mit Dämmplatten oder eine nicht begehbare Variante mittels Einblasdämmung aus. Die U-Wert-Anforderungen aus GModG Anlage 7 legen wir jedem Angebot zugrunde und stellen den erreichten Wert transparent dar.
Bestand und Pflicht
Unsere Vorschläge gehen vom Zustand des Hauses aus, nicht vom Dämmstoff. Ob die Ebene wirklich passt, entscheidet die Bestandsaufnahme.
| Bestand | Vorschlag | Vorgabe |
|---|---|---|
| Kalter, zugänglicher Dachraum, Decke ungedämmt | Oberste Geschossdecke | § 35: U 0,24; bei am 01.02.2002 selbst bewohntem Ein- oder Zweifamilienhaus erst zwei Jahre nach Eigentümerwechsel |
| Bewohnte Schräge, Deckung noch gut | Zwischen und unter den Sparren, von innen | Anlage 7: U 0,24 bei mehr als 10 Prozent der Bauteilgruppe |
| Deckung ohnehin fällig, Sparren tragfähig | Über den Sparren | § 36 mit Anlage 7: U 0,24 |
| Giebelständiges Fachwerkhaus im Satzungsbereich | Von innen | U 0,24; in Gesamtanlagen zusätzlich § 18 HDSchG |
| Dach mit Abdichtung | Über der Decke, unter der neuen Abdichtung | Anlage 7: U 0,20 |
Warum im Altstadthaus von innen? Beim giebelständigen Haus zeigt der Ortgang zur Straße, eine Schicht über den Sparren wäre dort als höhere Kante zu sehen. Die Altstadtsatzung gilt auch für genehmigungsfreie Vorhaben. Im Plangebiet Anemonen-/Farnweg muss der Aufbau bis 10 Grad zudem eine extensive Begrünung tragen.
Welche Ebene trägt Ihr Bestand? Das schriftliche Angebot nennt sie samt U-Wert.
Gut zu wissen
Als Dachdeckerbetrieb Schramm planen wir jede Dämmung im Rahmen der Hessischen Bauordnung (HBO), des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) und der örtlichen Satzungen. In der Altstadt und den geschützten Gesamtanlagen gelten besondere Regeln, die wir bei der Auswahl von Materialien, Dachaufbauten und Eindeckung von Anfang an berücksichtigen.
Im Altstadtbereich von Langen laut Übersichtsplan schreibt die Altstadtsatzung Sattel- oder Krüppelwalmdächer mit einer Dachneigung von 45 bis 55 Grad vor. Die Eindeckung von Vordergebäuden erfolgt mit unglasierten Biberschwänzen, Falzpfannen oder Falzziegeln in Rot oder Rotbraun. Gauben sind nur ausnahmsweise zulässig, Dachfenster stark eingeschränkt - auch bei genehmigungsfreien Maßnahmen. Wir planen die Dachdämmung so, dass die äußere Ansicht diesen Vorgaben entspricht und Denkmalschutzauflagen eingehalten werden. Für die drei geschützten Gesamtanlagen an Fahrgasse, Obergasse und Wilhelm-Leuschner-Platz ist eine Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises Offenbach erforderlich. Wir unterstützen Eigentümer dabei, die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen.
Das GModG legt energetische Mindestanforderungen an Dachflächen und oberste Geschossdecken fest. Wir legen die U-Werte nach Anlage 7 GModG unseren Berechnungen zugrunde und stellen sie im Angebot transparent dar. Für Flachdächer mit erneuerter Abdichtung gelten nach GModG Anlage 7 strengere Werte als für Steildachflächen. Bei baulichen Änderungen an Dachform oder dem Einbau von Gauben prüfen wir, ob nach HBO eine Genehmigung oder das Einreichen von Bauvorlagen bei der Stadt Langen erforderlich ist. Wir empfehlen, geplante Veränderungen frühzeitig mit uns zu besprechen, damit statische und bauordnungsrechtliche Fragen rechtzeitig geklärt werden.


Gut zu wissen
Ausgebaute Dachgeschosse heizen in Langen im Sommer stark auf. Eine wirksame Dachdämmung verbessert nicht nur den winterlichen, sondern auch den sommerlichen Wärmeschutz. Dabei wirken Wärmespeicherfähigkeit der Dämmstoffe, Luftdichtheit des Aufbaus und Sonnenschutz an den Fenstern zusammen.
Wir setzen Dämmstoffe mit guter Speicherfähigkeit gezielt für den sommerlichen Wärmeschutz ein. Holzfaserprodukte zum Beispiel verzögern das Durchdringen der Hitze deutlich besser als Materialien mit geringerer Speichermasse. Eine sauber ausgeführte luftdichte und winddichte Ebene ist dabei unverzichtbar, um den Effekt der Dämmung voll auszuschöpfen. Dämmmaterialien schützen auch vor Feuchtigkeit und halten unerwünschte Kälte ab. In Kombination mit außenliegendem Sonnenschutz und moderner Verglasung von Dachfenstern erreichen Schlaf- und Arbeitsräume im Dachgeschoss ein spürbar angenehmeres Raumklima - auch an heißen Sommertagen.
Kosten und Förderung
Förderungen für Dachdämmungen sind über das BAFA verfügbar. Die Dach- und Geschossdeckendämmung zählt zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Die Förderung ist an technische Mindestanforderungen gebunden, die teilweise strenger als die gesetzlichen Vorgaben des GModG sind. Eine frühzeitige Planung ist deshalb entscheidend.
Die BEG-Förderung für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle wird über das BAFA abgewickelt. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) kann einen zusätzlichen, seit 21.07.2026 eingeschränkten Bonus ermöglichen, wenn die Dachdämmung als Teil des Fahrplans umgesetzt wird. Der Förderantrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden - das ist eine zwingende Voraussetzung. Wir planen Dachdämmarbeiten technisch und zeitlich so, dass sie mit den Anforderungen der Förderprogramme harmonieren, und bereiten das Angebot so auf, dass es als Grundlage für den Förderantrag dienen kann.

Vorarbeiten am Bestand
Die gewählte Ebene steckt den Rahmen ab: Die Decke zum Speicher verlangt andere Arbeit als eine Schräge von innen oder eine neue Dachhaut. Innerhalb dieses Rahmens zählen Größe, Zugänglichkeit und Dämmmaterial, außerdem das Ausmaß dessen, was erst weichen muss: begehbarer Belag, Innenverkleidung mit Leitungen, alte Deckung.
Bei 45 bis 55 Grad im Bereich der Altstadtsatzung liegt über demselben Grundriss deutlich mehr Dachfläche als auf einem flacher geneigten Haus. An einem Reihenhaus, wie es sie etwa in Oberlinden gibt, endet die Dämmung an der Trennwand zum Nachbarn, dieser Anschluss gehört mit in die Planung. Über den Sparren kommen Gerüst und Absturzsicherung laut BG BAU B 100 hinzu.
Ein Tipp zum Zeitpunkt: Nach einem Hauskauf ist der noch leere Speicher ein guter Moment für die Decke, die Frist aus § 35 GModG kann dann ohnehin laufen. Was das für Ihr Haus bedeutet, steht im individuellen, schriftlichen Angebot nach der Besichtigung.
Ablauf
Von der ersten Anfrage bis zur fertigen Dachdämmung begleiten wir jedes Projekt als verantwortlicher Fachbetrieb. Wir vereinbaren Termine in Langen und Nachbarorten wie Egelsbach, Dreieich oder Neu-Isenburg nach Absprache. Die Erstbesichtigung durch unsere Handwerker ist unverbindlich.
Wir prüfen Dachaufbau, Eindeckung, Sparren, bestehende Dämmung und Anschlussdetails. Dabei fragen wir die geplante Nutzung des Dachraums, die Zugänglichkeit und Ihre Wünsche ab - zum Beispiel spätere Dachfenster oder Photovoltaik. Auf Basis dieser Daten erarbeiten wir einen Vorschlag mit Dämmvariante, Schichtaufbau und voraussichtlichen U-Werten.
Wir organisieren die Baustelleneinrichtung und, falls nötig, ein Gerüst. Ein Gerüst wird oft für größere Dacharbeiten benötigt, insbesondere bei Aufsparrendämmung mit Neueindeckung. Die typischen Arbeiten umfassen den Rückbau alter Schichten, den Einbau der Dämmung, die Herstellung der luftdichten Ebene sowie die Neueindeckung oder Wiederherstellung der Innenverkleidung. Bei bewohnten Gebäuden stimmen wir Lärmzeiten und Staubschutz mit den Bewohnern ab, um die Belastung so gering wie möglich zu halten.
Wir begehen die ausgeführte Dachdämmung gemeinsam mit Ihnen und erläutern die Details des Aufbaus. Die relevanten Schichtenaufbauten dokumentieren wir so, dass sie für Förderstellen oder Energieberater verwendbar sind. Dachinspektionen sollten mindestens einmal jährlich durchgeführt werden - regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer von Dächern und sichert den Schutz langfristig.
Einsatzgebiet
Als Dachdeckerbetrieb Schramm sind wir in ganz Langen (Hessen) und im Rhein-Main-Gebiet tätig. Wir betreuen Dächer in unterschiedlichen Baualtersklassen, vom Fachwerkhaus in der Altstadt bis zum Wohnhaus jüngeren Baujahrs. Termine vor Ort stimmen wir nach Absprache ab.
Wir führen Dachdämmungen in allen Wohngebieten von Langen aus: Altstadt, Zentrum, Neurott, Nordend, Linden, Oberlinden, Steinberg und Im Loh. In der Altstadt und den geschützten Gesamtanlagen an Fahrgasse, Obergasse und Wilhelm-Leuschner-Platz arbeiten wir mit besonderer Sorgfalt hinsichtlich Satzungen und Denkmalschutz. Unser Einsatzgebiet umfasst auch die direkten Nachbarorte Dreieich, Egelsbach, Neu-Isenburg und Mörfelden-Walldorf. Weitere Orte in der Umgebung wie Darmstadt, Frankfurt am Main, Dietzenbach, Rodgau oder Rödermark erreichen wir ebenfalls. Wenn Sie einen Handwerker in Langen und Umgebung suchen, vereinbaren Sie einen Termin direkt mit uns.
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Ebene im Angebot
Vor der Beauftragung lohnt ein genauer Blick darauf, ob das Angebot zu Ihrem Bestand passt und nicht nur Dämmstoff und Fläche nennt.
Ein eigenes Büro gibt es bei uns in Langen nicht, Ihr Dach sehen wir uns nach Absprache direkt am Gebäude an.
Weitere Leistungen
Häufige Fragen
Dieser Bereich bündelt Fragen, die uns Eigentümer in Langen und der Umgebung bei Beratungsgesprächen stellen. Sie finden hier kurze, direkte Antworten zu den wichtigsten Themen rund um Dämmsysteme, Verfahren und Rahmenbedingungen.
Die Einhaltung des maximalen U-Werts von 0,24 W/(m²K) ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn Dachflächen oder die oberste Geschossdecke bei bestehenden Wohngebäuden erneuert werden und mehr als 10 Prozent der Bauteilgruppe betroffen sind. Bei Flachdächern mit Erneuerung der Abdichtung gilt nach GModG Anlage 7 ein strengerer Wert von 0,20 W/(m²K). Die Ziel-U-Werte hängen vom Bauteil und vom Umfang der Maßnahme ab. Wir planen für jedes Projekt den vorgesehenen U-Wert und weisen ihn im Angebot aus.
Soll der Dachraum kalt bleiben und nicht als Wohnraum genutzt werden, ist in der Regel die Dämmung der obersten Geschossdecke die wirtschaftlich sinnvollste Maßnahme. Bei einem ausgebauten Dachgeschoss oder einem geplanten Ausbau wird meist die gesamte Dachfläche energetisch ertüchtigt. Wir sprechen bei der Vor-Ort-Sichtung eine Empfehlung aus, auch im Hinblick auf GModG § 35 und Ihre geplante Nutzung.
Ja, je nach Aufbau ist das mit Zwischensparren- und Untersparrendämmung möglich. Staub- und Lärmbelastung lassen sich durch gezielte Schutzmaßnahmen begrenzen. Zeitliche Abstimmung und abschnittsweises Arbeiten können notwendig sein, damit Sie Ihre Räume weiterhin nutzen können. Wir besprechen den Ablauf vorab mit Ihnen.
Mineralwolle ist ein gängiges Material für die Dachdämmung und kommt in vielen Projekten zum Einsatz. Daneben verwenden wir Holzfaser, PU- oder PIR-Hartschaum - je nach Einsatzbereich und gewünschtem Dämmwert. EPS und XPS minimieren Wärmeverlust durch den Boden und eignen sich für bestimmte Flachdach- oder Geschossdeckenkonstruktionen. Kriterien wie Brandschutz, Schallschutz, sommerlicher Wärmeschutz und verfügbare Aufbauhöhe bestimmen die Auswahl. Wir erläutern die Unterschiede im Beratungsgespräch und stimmen die Materialien auf Ihr konkretes Dach ab.
Die Dauer hängt von Dachgröße, Dämmvariante und Umfang der Begleitarbeiten ab - etwa Neueindeckung oder Innenausbau. Wir geben im Angebot einen realistischen Zeitrahmen an. Witterung und Zugänglichkeit können die Ausführungszeit beeinflussen.
Eine energetische Sanierung hilft beim Senken von Heizkosten - und ein gut gedämmtes Dach senkt die Heizlast, was die Effizienz einer späteren Wärmepumpe deutlich verbessert. Es ist sinnvoll, Gebäudehülle und Anlagentechnik aufeinander abzustimmen. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) kann helfen, eine sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen zu planen.
Reines Dämmen innerhalb des bestehenden Dachraums ist in der Regel genehmigungsfrei. Bauliche Änderungen an der Dachform können jedoch genehmigungspflichtig nach HBO sein. Gauben auf Bestand und die Erneuerung von Dächern mit Konstruktion und Dämmung sind nach der Anlage zu § 63 HBO baugenehmigungsfrei, erfordern aber eine Bescheinigung der statisch-konstruktiven Unbedenklichkeit. Die Bauaufsicht liegt beim Kreis Offenbach, Bauvorlagen nach der Anlage zu § 63 HBO gehen an die Stadt Langen; Baubeginn ist 14 Tage nach Eingang, und die Stadt kann ein Baugenehmigungsverfahren verlangen. Eine Erneuerung ohne Eingriff in die Konstruktion in den Gebäudeklassen 1 bis 3 ist davon ausgenommen. Bei Kulturdenkmalen und in Gesamtanlagen ist trotzdem eine Genehmigung nötig. Wir empfehlen, geplante Änderungen frühzeitig mit uns und bei Bedarf mit der Bauaufsicht abzustimmen.
Der Förderantrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden - meist ist ein Energieberater eingebunden. Wir bereiten unsere Angebote so auf, dass sie als Grundlage für den Förderantrag dienen können. Termine für Ausführung und Förderzusage sollten aufeinander abgestimmt werden, damit keine Fristen verstreichen. Fassadendämmung verbessert die Energieeffizienz erheblich und kann im Rahmen eines iSFP mit der Dachdämmung kombiniert werden.
Die Pflicht trifft den Eigentümer, nicht den Mieter. Mieter melden Feuchte oder Schäden am Dach dem Vermieter (§ 536c BGB), die Instandhaltung liegt bei ihm (§ 535 BGB). In einer Wohnanlage beschließt die Gemeinschaft über die Dämmung, weil das Dach in der Regel Gemeinschaftseigentum ist (§ 5 WEG).
Auch die Dachfläche kann die Pflicht erfüllen, denn § 35 GModG lässt ersatzweise deren Dämmung zu. Für beide Bauteile gilt U 0,24. Die Fläche liegt nahe, wenn ein Ausbau ansteht oder die Decke schwer zugänglich ist. Bleibt der Raum dauerhaft kalt, ist die Decke meist der einfachere Weg. Das klären wir am Haus.
Anfrage
Dachtyp, Wohngebiet und Anliegen genügen für den ersten Schritt
Weniger Heizkosten, besseres Raumklima und eine Ausführung nach GModG und HBO - eine professionelle Dachdämmung in Langen macht sich langfristig bezahlt. Dachreparaturen sind notwendig nach Sturmschäden oder Undichtigkeiten, aber auch ohne akuten Anlass ist eine energetische Dachsanierung eine sinnvolle Investition.
Nehmen Sie Kontakt mit Dachdeckerbetrieb Schramm auf und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Vor-Ort-Termin in Langen und Umgebung. Nennen Sie uns bei Ihrer Anfrage am besten den Dachtyp (Steildach oder Flachdach), Ihr Wohngebiet in Langen (z. B. Oberlinden, Altstadt, Zentrum, Nordend, Steinberg, Linden, Neurott, Im Loh) und Ihr Anliegen - ob Dämmung der Dachfläche, der obersten Geschossdecke oder eine geplante Dachsanierung.
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